Minister: Transport von Asbest unbedenklich

Grünes Licht für Transporte

Hannover. Im Länderstreit um einen der größten deutschen Giftmülltransporte stellt Niedersachsen sich gegen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Das Sozialministerium in Hannover erklärte den Abtransport von 170 000 Tonnen Asbestmüll anders als die beiden Länder für gesundheitlich unbedenklich und rechtlich durchführbar.

Der zunächst vereinbarte Transport aus der Region Hannover zu zwei Deponien im Norden war am Widerstand von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gescheitert. Nach Prüfung einer Expertise aus Schwerin erklärte das Sozialministerium in Hannover die darin aufgeführten Gesundheitsbedenken für unbegründet. Das Ministerium fügte hinzu, dass die eigene Einschätzung nur bis zur Landesgrenze Gültigkeit habe. Nun will die Region Hannover über die weitere Lage beraten. Bei einem Verbleib des Mülls in Niedersachsen drohen der Region Mehrkosten in Millionenhöhe. (lni)

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