So war sein erster Tag in Freiheit

Mollath: Habe Jobangebote aus dem Ausland

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Gustl Mollath wird dank seiner zahlreichen Unterstützer aus dem In- und Ausland wohl bald eine eigene Wohnung und einen neuen Job haben

Nürnberg - Gustl Mollath hat seinen ersten Tag in Freiheit mit einem ausgiebigen Frühstück zelebriert. Doch es gibt viel zu regeln: Unter anderem braucht er einen Job. Angebote kommen sogar aus dem Ausland.

Der nach sieben Jahren aus der Psychiatrie entlassene Gustl Mollath will in den kommenden Monaten in seinen alten Beruf als Maschinenbauer zurückkehren. "Ich denke, dass meine Fähigkeiten noch immer am besten in dem Bereich, wo ich früher tätig war, gegeben sind. Also im technischen Bereich, mit Fahrzeugen", sagte Mollath der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag. Er habe bereits seriöse Jobangebote bekommen, einige sogar aus dem Ausland. Allerdings hatte der 56-Jährige schon im Frühjahr erklärt, dass er in seiner Heimatstadt Nürnberg bleiben wolle.

Mollath ist vorerst bei einem Schulfreund im Raum Nürnberg untergekommen. Seinen ersten Tag in Freiheit habe er mit einem ausgiebigen Frühstück, Gesprächen mit seinen Unterstützern sowie seinem Anwalt verbracht. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. "Nein, ich habe gottlob keinen Anflug von Traumata. Ich weiß genau, wo ich bin, wer ich bin, wie ich bin. Und konzentriere mich jetzt erst einmal auf die Probleme, die es nun zu lösen gilt", sagte Mollath.

Gustl Mollath: Seine ersten Schritte in Freiheit

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Der 56-Jährige war am Dienstag überraschend aus der Psychiatrie entlassen worden. Das Strafverfahren gegen ihn unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung wird neu aufgerollt.

Fall Gustl Mollath - Eine Chronologie

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dpa

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