Bouffier prescht weiter vor: Wahlfreiheit für Gymnasien

Kassel. In der neu aufgeflammten Debatte um die Gymnasialzeit hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nachgelegt. Er bekräftigte am Montag in Kassel seinen Vorschlag, Schulen die Wahl zu lassen, ob sie Schüler in acht oder wie früher in neun Jahren zum Abitur führen.

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 „Wir wollen selbstständige Schulen entwickeln“, sagte Bouffier. Den Gesamtschulen werde schon die Wahl gelassen, das Abitur nach acht oder nach neun Jahren anzubieten. „Warum sollten nicht auch die Gymnasien entscheiden?“, fragte der Ministerpräsident. Dies könne zwar noch nicht für das bald beginnende neue Schuljahr gelten, womöglich aber im übernächsten Jahr.

Hessen hatte G8 von 2004 bis 2007 schrittweise für Gymnasien und Kooperative Gesamtschulen eingeführt, in diesem Sommer macht der erste G8-Jahrgang Abitur. Bouffier hatte bereits beim CDU-Landesparteitag am Samstag erklärt, die Gymnasien sollten diese Frage selbst entscheiden können. Außerdem sollten die G8-Lehrpläne weiter entschlackt werden. Sein Vorstoß sei mit der neuen Kultusministerin Nicola Beer (FDP) abgesprochen. (dpa)

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