Unauffällige Ankunft bei Bierzelt-Auftritt

Bayerische Lokalpolitikerin will „Einreiseverbot“ gegen Habeck - als er kommt, bemerkt sie es nicht

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Die Bayernpartei hat ein „Einreiseverbot“ gegen Robert Habeck verhängt.

Eine Bayernpartei-Politikerin wollte Grünen-Chef Habeck nicht bei der Hundertjahrfeier einer oberbayerischen Gemeinde dabei haben. Als er dann anreiste, merkte sie es nicht.

Habeck-Auftritt in Oberbayern: Bayernpartei und AfD verpassen seine Ankunft

Update, 25. Juni 2019: Die Ankunft Robert Habecks bei der 100-Jahr-Feier des Marktes Peißenberg in Oberbayern blieb den Protestlern von AfD und Bayernpartei unbemerkt. Der Grünen-Chef reiste mit dem Zug und zu Fuß an - und betrat das Bierzelt dann völlig unauffällig, wie merkur.de* berichtet.

Peiting/Peißenberg - Mit allen Mitteln wollte Regina Schropp von der Bayernpartei verhindern, dass Grünen-Chef Robert Habeck bei der 100-Jahr-Feier im oberbayerischen Peißenberg auftritt. Nun ist sie schon zum zweiten Mal gescheitert. Zunächst wollte Schropp ein „Einreiseverbot*“ erwirken, weil sich Habeck „wiederholt bayernfeindlich geäußert“ habe.

Regina Schropp, die stellvertretende Generalsekretärin und Kreisvorsitzende der Bayernpartei

Die Grünen und Habeck fassten dies zunächst als Witz auf, doch Schropp meinte es ernst. Sie stellte den Antrag wirklich, welcher abgelehnt wurde. Die Rhetorik der Kreisvorsitzenden ihrer Partei liest sich wiefolgt: „Wir wollen hier keine grünen Maulaufreisser, die mit der Heimat und Bayern nichts anfangen können.“

Unter diesem Motto wollte Schropp nun den Brauchtumsverein „Peitinger Goaßlschnalzer“ auftreten lassen - als lebendigen Protest gegen Habeck sozusagen. Das Goaßlschnalzen ist ein bayerischer Brauch, bei dem in Tracht mit Peitschen geknallt wird.

Doch auch daraus wurde nichts. Wie merkur.de* berichtet, hat der Verein den Auftritt abgesagt. Lesen Sie dort, aus welchen Gründen dies geschah - und welche Partei Schropp bei ihrem Protest unterstützt. Jetzt distanziert sich die Bayernpartei allerdings von Schropp - wegen ihrer Nähe zu einer anderen Partei, wie merkur.de* berichtete.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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