Protestaktion in JVA Celle ist beendet

Häftlinge hungern nicht mehr

Hannover. Die Zeit des Hungerns ist vorbei: Exakt 37 Tage nach Beginn haben die fünf Sicherungsverwahrten in der Justizvollzugsanstalt Celle ihren Hungerstreik beendet. Bereits am Dienstagmittag hätten die Männer der Gefängnisleitung schriftlich mitgeteilt, ab sofort die Anstaltsnahrung wieder anzunehmen, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Justizministeriums. Die genauen Gründe für das Ende des Hungerstreiks seien unklar.

Abgesehen von den bereits vor dem Hungerstreik gewährten Erleichterungen habe es keine weiteren Zugeständnisse gegeben, heißt es aus dem Justizministerium. Dazu zählte unter anderem ein erhöhtes Taschengeld, mehr Aufenthalte unter freiem Himmel und Gestaltungsmöglichkeiten für die eigenen Zimmer.

Zudem steht den Männern voraussichtlich ab 1. November ein neuer EDV-Raum zur Verfügung, wo sie unter Aufsicht auch einen eingeschränkten Internetzugang haben.

Mit der Nahrungsverweigerung wollten die fünf Männer bessere Unterbringungsbedingungen für sich durchsetzen. Zu Beginn ihres Streiks hatten die Männer dazu einen Forderungskatalog aufgestellt, in dem sie unter anderem höhere Freigrenzen für Einkommenspfändungen und eine Verdoppelung des Taschengeldes verlangten. (lni)

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