Von Hagens' „Körperwelten der Tiere“ in Frankfurt

Frankfurt. Der Plastinator Gunther von Hagens zeigt seine „Körperwelten der Tiere“ im Frankfurter Senckenberg-Museum. In der Sonderausstellung sind von diesem Samstag an bis zum 15. März komplette Tiere und einzelne Organe zu sehen.

Größtes Exponat ist die Elefantenkuh „Samba“. Das Tier sei das gewaltigste Lebewesen, das jemals plastiniert wurde. Alle gezeigten Tiere - darunter auch ein Gorilla, eine Giraffe oder ein Strauß - seien eines natürlichen Todes gestorben und von Hagens von den Eigentümern überlassen worden, unterstreichen die Veranstalter. Von Hagens, der die Ausstellung am Freitag in Frankfurt vorstellte, steht nach den Worten seiner Frau Angelina Whalley trotz seiner fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung noch täglich im Labor.

Er betonte die lange Haltbarkeit seiner Präparate, bei denen Wasser durch Kunststoff ersetzt werde: „Das hält Hunderte von Jahren.“ Im Senckenberg-Museum werden auf absehbare Zeit keine größeren Plastinate dauerhaft zu sehen sein. Später sei das als Ergänzung der klassischen Präparate denkbar, sagte Museumsleiter Bernd Herkner, der den Plastinaten eine hohe Qualität bescheinigte. Prof. Michael Türkay, stellvertretender Senckenberg-Direktor, hält von Hagens'' Methode vor allem für Bildungszwecke für geeignet. Für die Wissenschaft liefere sie keine neuen Erkenntnisse. Rund 380 000 Besucher haben die Ausstellung bereits in den vorangegangenen Stationen in Neunkirchen, Mannheim, Wien und Köln gesehen. (dpa)

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