Hamburg-Umfrage: SPD verliert absolute Mehrheit

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FDP und AfD können sich Hoffnung auf einen Einzug in die Hamburger Bürgerschaft machen. Die SPD muss dagegen um ihre absolute Mehrheit bangen. Foto: Christian Charisius

Hamburg (dpa) - Einen Monat vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg können sich die FDP und die rechtskonservative AfD Hoffnungen auf einen Einzug ins Parlament machen.

Die alleinregierende SPD unter Bürgermeister Olaf Scholz würde ihre absolute Mehrheit mit 42 bis 43 Prozent verlieren, ergaben eine am Mittwoch veröffentlichte Infratest-dimap-Umfrage im Auftrag des NDR sowie eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der "Bild"-Zeitung.

Die FDP mit ihrer Spitzenkandidatin Katja Suding käme nun auf vier Prozent, wenn an diesem Sonntag Wahl wäre. Das reicht zwar noch nicht für einen Verbleib im Parlament, ist aber ein doppelt so hoher Wert wie zuletzt. "Sozialliberal wird angesichts der gebrochenen SPD-Alleinmehrheit zur realistischen Option", sagte Suding.

Die rechtskonservative AfD kommt in den Umfragen auf fünf (Infratest dimap) beziehungsweise sogar sechs Prozent (Insa) - und wäre damit erstmals in einem westdeutschen Landesparlament vertreten. Die CDU verliert laut Infratest dimap im Vergleich zur Dezember-Umfrage zwei Punkte und kommt nun auf 22 Prozent (Insa: 23 Prozent). Die Linken erreichten acht Prozent (Insa: 7 Prozent). Die Grünen blieben bei 14 Prozent

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