Planloser Senat

Hamburgs Inzidenz am höchsten im bundesweiten Vergleich – keine Konsequenzen

Eine weiße Mund-Nase-Bedeckung mit Hamburg-Logo liegt auf einer Dokumentenmappe.
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Die Inzidenzwerte in Hamburg steigen – doch vom Hamburger Senat folgen keine Konsequenzen.

Die Inzidenzen in Hamburg steigen, doch Regel-Verschärfungen vom Senat bleiben aus. Steckt eine Strategie dahinter oder agiert der Hamburger Senat planlos?

Hamburg – Hamburg ist bereits zum zweiten Mal an diesem Punkt angelangt: Im bundesweiten Vergleich befindet sich die Hansestadt auf der Skala der Inzidenzwerte auf dem letzten Platz*. Die 7-Tage-Inzidenz in Hamburg steigt konstant und liegt am Dienstag, 27. Juli knapp bei 30 – trotzdem beruft der Senat keine neuen Regel-Verschärfungen ein. Im Gegenteil: Für Besucher in Pflegeeinrichtungen sind Lockerungen in Form von spontanen Besuchen angedacht. Das Infektionsschutzgesetz schreibt jedoch vor, dass der Hamburger Senat* bei einem Überschreiten der 35er-Marke weitere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Virusverbreitung treffen muss. Wäre dann nicht jetzt der Zeitpunkt für präventive Maßnahmen gekommen?

Anscheinend nicht. Dem Pressesprecher der Hamburger Sozialbehörde Martin Helfrich zufolge liegt das unter anderem an der niedrigen Hospitalisierungsrate in Hamburg. Denn die Inzidenz sei nicht mehr das einzige Indiz für ein besorgniserregendes Infektionsgeschehen. Doch auch die Impfbereitschaft der Bevölkerung trägt zur Einschränkung der Virusverbreitung bei – und die stagniert in Hamburg momentan merklich. Warum die Impfmüdigkeit in Hamburg einsetzt und wie sich der Senat die explosiven Inzidenzen in der Hansestadt erklärt*, erfahren Sie hier. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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