Handgranatenanschlag - Verdächtige aus dem Rockermilieu?

+
Die jugoslawische Granate war Ende Januar auf das Gelände der Erstaufnahmestelle in Baden-Württemberg geworfen worden. Foto: Marc Eich

Villingen-Schwenningen (dpa) - Nach dem Handgranatenanschlag auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen steht auch die Rockerszene im Fokus der Ermittlungen.

Die Polizei vermutet nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur, dass die vier am Dienstag festgenommenen Männer der regionalen Rockerszene angehören, mit der es schon seit Jahren Probleme gibt. Die vier Verdächtigen sind zwischen 22 und 37 Jahre alt. Ob es sich bei dem Anschlag um eine persönliche Abrechnung wegen möglicher Schulden oder um Machtkämpfe im Sicherheitsbereich handelt, wird untersucht.

Die jugoslawische Granate vom Typ M52, eine Kriegswaffe, war Ende Januar auf das Gelände der Erstaufnahmestelle in Baden-Württemberg geworfen worden und neben einem Container des Sicherheitsdienstes gelandet. Sie explodierte nicht, Verletzte gab es nicht. Ein fremdenfeindliches Motiv hatte die Polizei ausgeschlossen.

Mitteilung

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.