Toter lag wohl zwei Monate unentdeckt in einem Auto im Wald

Hannover. Ein Spaziergänger hat in einem kleinen Waldstück in Hannover einen Toten gefunden, der nach Polizeiangaben dort zwei Monate unentdeckt in seinem Auto gelegen haben könnte.

Der Mann war nach einem Streit mit seiner Ehefrau Ende August verschwunden und hatte sich seitdem bei niemandem mehr gemeldet. Die Ermittler schließen aus, dass der 25-Jährige einem Verbrechen zum Opfer fiel. Eine Polizeisprecherin sagte am Montag: „Der Mann ist durch Eigenverschulden ums Leben gekommen. Es wird keine weiteren Untersuchungen geben.“

Der Tote war am Sonntag entdeckt worden. Sein Auto wurde in der Nähe eines geteerten Weges gefunden, es war teilweise zerstört und wies Unfallspuren auf. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft werde auf eine Obduktion des 25-Jährigen verzichtet. Deswegen lasse sich aus Sicht der Polizei nicht sagen, wie genau und wann der Mann ums Leben gekommen sei.

Das Waldstück sei schlecht einsehbar, deswegen habe es wohl länger gedauert, bis Spaziergänger das kleine Auto entdeckt hätten, erläuterte die Polizeisprecherin. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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