Hartz-IV-Empfänger will Friseurkosten absetzen - Gericht entscheidet

Kassel. Eine Hartz-IV-Empfängerin will die Kosten für schicke Business-Kleidung, Kosmetik und Friseurbesuche von ihrem zu berücksichtigenden Einkommen absetzen.

Ob das rechtens ist, das entscheidet das Bundessozialgericht am Dienstag. Die alleinerziehende Frau aus dem hessischen Lahntal war halbtags beschäftigt und erhielt ergänzend Leistungen vom Amt. Sie argumentierte, wenn sie bei Außenterminen ihren Chef begleite, müsse sie repräsentative Kleidung tragen. Dies umfasse auch Kosmetika und Friseurbesuche.

Würden die Kosten nicht angerechnet, müsse sie für ihre Arbeit auf das Existenzminimum zurückgreifen. Das Sozialgericht hatte die Klage mit Verweis auf steuerrechtliche Grundsätze abgewiesen, auch vor dem Landessozialgericht scheiterte die Frau im Wesentlichen. (dpa)

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