Hauptbetriebsplan für Gorleben verlängert

Hannover/Gorleben. Der Hauptbetriebsplan für das Erkundungsbergwerk in Gorleben als möglichem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll ist verlängert worden. Als eigentliche Genehmigung regelt der Plan die technischen Abläufe im Bergwerk.

Das Landesbergamt habe am Donnerstag, wie vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beantragt, die Zulassung bis zum 30. Juni 2013 verlängert, erklärte die Sprecherin des Umweltministeriums in Hannover.

Eine Weiterführung der Erkundungsmaßnahmen sei in dem jetzt beantragten Geltungszeitraum jedoch nicht geplant, betonte sie. Atomkraftgegner hatten Anfang November beim Verwaltungsgericht Lüneburg vier Klagen gegen eine Verlängerung des Hauptbetriebsplans bis Ende Dezember eingereicht.

Weil die Klagen nach Einschätzung von Verwaltungsgericht und Landesbergamt aufschiebende Wirkung haben, mussten daraufhin alle Erkundungstätigkeiten vorläufig eingestellt werden. Im Salzstock seien deshalb seit November lediglich Arbeiten erlaubt, die für die Sicherheit zwingend notwendig seien, sagte die Sprecherin.

Mit der Verlängerung des Plans könnten diese Arbeiten wieder in der Verantwortung des BfS durchgeführt werden, wie es das Bergrecht vorsehe. (dpa)

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