Haus-Explosion in Südhessen war Verbrechen

+
In Münster bei Darmstadt ist ein Teil eines Hauses explodiert. In dem Gebäude am Bahnhofsplatz habe sich zum Zeitpunkt des Unglücks ein Kind aufgehalten, es sei aber aus dem Haus gerettet worden und habe einen Schock erlitten.

Münster. Nach einer Explosion in einem Wohnhaus im südhessischen Münster ist ein möglicher Täter verhaftet worden. Der 29-Jährige stamme aus dem weiteren Umfeld der Frau, deren Leiche am 21. Juli in den Trümmern des Hauses gefunden worden war.

Lesen Sie auch:

Explosion zerstört Wohnhaus: Leiche gefunden

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Montag wird er verdächtigt, die Frau zunächst im Streit getötet zu haben. Danach habe er den Brand gelegt und die Explosion verursacht, um die Tat an der 62-Jährigen zu verdecken. Die Explosion hatte ein Neunjähriger aus dem Erdgeschoss des Hauses mit viel Glück überlebt. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge sowie besonders schwerer Brandstiftung erlassen.

Bei der Obduktion der Leiche war eigentlich festgestellt worden, dass die Frau durch ein herabstürzendes Deckenteil ums Leben kam. Dieses Ergebnis könne so nicht mehr gehalten werden, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Wie die Frau allerdings genau getötet wurde, das müsse noch geklärt werden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.