Haushaltsausschuss stoppt Berliner Einheitsdenkmal

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Diese Computergrafik zeigt den gemeinsamen Entwurf der Choreographin Sasha Waltz und der Stuttgarter Szenografen Milla & Partner für das einst in Berlin geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal. Foto: Milla&Partner

Die Deutschen haben kein Glück mit ihren Einheitsdenkmälern. Erst scheiterte Leipzig. Jetzt wird das Projekt in Berlin nach immer neuen Hiobsbotschaften zu Grabe getragen.

Berlin (dpa) - Das Berliner Einheitsdenkmal wird trotz jahrelanger Vorplanung nicht gebaut. Das beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestags am Mittwoch einstimmig, wie der zuständige Berichterstatter Rüdiger Kruse (CDU) sagte.

Die große begehbare Wippe sollte an die friedliche Revolution von 1989 und die deutsche Wiedervereinigung erinnern.

Mit dem einstimmig verabschiedeten Beschluss wird die Bundesregierung aufgefordert, den Bau nicht weiterzuverfolgen. Damit ist laut Kruse das Projekt gestoppt. Eine weitere Entscheidung etwa im Plenum sei nicht nötig.

Mit dem Denkmal hatte es wiederholt Schwierigkeiten gegeben, die Eröffnung verschob sich um fünf Jahre, die Kosten stiegen von 10 auf 15 Millionen Euro. "Jetzt war noch Zeit, die Sache zu stoppen. Und das haben wir getan", so Kruse.

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