Archäologisches Forschungs-und Erlebniszentrum soll jährlich bis zu 100 000 Besucher anlocken

Ein Heim für die „Schöninger Speere“

Computersimulation: So soll das Zentrum für die „Schöninger Speere“ einmal aussehen. In der Fassade soll sich die rekonstruierte Urzeitlandschaft mit Wildpferden spiegeln. Foto: dpa

Schöningen. In der Fassade soll sich die rekonstruierte Urzeitlandschaft spiegeln, vor dem Gebäude sollen Wildpferde weiden – das geplante archäologische Forschungs- und Erlebniszentrum (FEZ) am Rande des Schöninger Tagebaus im Kreis Helmstedt nimmt Gestalt an.

Die 320 000 Jahre alten „Schöninger Speere“, die als die ältesten Jagdwaffen der Menschheit gelten, sollen in dem zweistöckigen Bau ausgestellt werden. Die Baupläne für das 15 Millionen Euro teure Projekt des Landes wurden am Mittwoch vorgestellt.

Die Eröffnung des Zentrums ist für das Frühjahr 2013 geplant. Der 12 500 Einwohner zählenden Stadt Schöningen soll das FEZ auch beim Strukturwandel helfen, 2017 wird der Kohleabbau beendet.

„Wir erwarten 100 000 Besucher im ersten Jahr“, sagte Annette Schwandner vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Erwartet wird ein maximales Defizit von 200 000 Euro pro Jahr, dass aber von Sponsoren aufgefangen werde.

Das zweistöckige Gebäude soll auf rund 2400 Quadratmetern Fläche Platz bieten für Ausstellungs- und Forschungsräume, ein Café, ein Geschäft und ein Archiv der Klima- und Erdgeschichte. (lni)

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