Herrmann: Das führt die Linke wirklich im Schilde

+
Der bayerische Innenminister Herrmann glaub zu wissen, was die Linkspartei wirklich im Schilde führt.

Berlin - Der bayerische Innenminister Herrmann sieht in der Linkspartei eine Gefahr für Deutschland und will sie deshalb vom Verfassungsschutz beobachten lassen. Er glaub zu wissen, was die Partei wirklich im Schilde führt.

Lesen Sie dazu auch:

Lindner: Pläne der Linken sind "gefährlich"

Linke beschließt erstes Grundsatzprogramm

Linke streicht Tanzabend - Delegierte protestiert

Oppermann: Linke beschließt Unsinn!

Neues Programm: Linke für Legalisierung aller Drogen

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat sich nach dem Erfurter Bundesparteitag der Linkspartei für deren bundesweite Beobachtung durch den Verfassungsschutz ausgesprochen. Der Bild-Zeitung sagte der CSU-Politiker: “Die Linkspartei bleibt eine Gefahr für Deutschland. Das radikale Grundsatzprogramm, das einen kompletten Systemwechsel vorsieht, ist nur die Spitze eines Eisbergs, unter der sich vielfältige verfassungsfeindliche Strömungen verbergen. Die Linke beherbergt nach wie vor - oft als Antifaschisten getarnte - Linksextremisten aus einem wilden Sammelsurium kommunistischer und sozialistischer Chaoten.“

In ihrem Grundsatzprogramm “verbrämt die Linke groß angelegte Enteignungen als 'Überführung in demokratische gesellschaftliche Eigentumsformen'. Klar ist, dass die Linken nach wie vor ein zweifelhaftes Verhältnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung haben“, meinte Herrmann weiter.

Das ist die Linken-Führung

Das ist die Linken-Führung

Als Beleg dafür verwies Herrmann auf Äußerungen von Politikern der Linkspartei “wie die Rechtfertigung der Mauer und die Verharmlosung von Stacheldraht und Schießbefehl.“ Auch die von der Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch “angezeigten Wege zum Kommunismus“ offenbaren nach den Worten des CSU-Politikers, “wohin die Linke wirklich will: zum Kommunismus, zu einer Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung, zur Abschaffung von Freiheitsrechten, zu staatlicher Willkür und Enteignung von Privateigentum.“ Hermann betonte: “Dies sind aus meiner Sicht alles Gründe, die dafür sprechen, die Linkspartei nicht nur in Bayern, sondern bundesweit durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen.“

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.