Hessen größter Einzahler beim Länderfinanzausgleich

Berlin/Wiesbaden. Hessen hat nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ bislang am meisten in den Länderfinanzausgleich eingezahlt.

gegeben, berichtet die Zeitung (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf eine Aufstellung der Bundesregierung. 2011 habe das Land mit rund 1,8 Milliarden Euro den höchsten Betrag je Einwohner aufgebracht.

Größter Profiteur des Finanzausgleichs war demnach bislang das Land Berlin. Von dem seit 1990 eingezahlten Geld in Höhe von rund 128 Milliarden Euro habe Berlin etwas mehr als 45 Milliarden Euro erhalten. Anlass der Berechnung sei eine Anfrage der Linken gewesen.

Unterm Strich haben demnach lediglich fünf Länder eingezahlt: Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg. Die drei Südländer haben davon den Löwenanteil getragen, wobei Hessen knapp 200 Millionen Euro mehr als Bayern und drei Milliarden Euro mehr als Baden-Württemberg aufbringen musste. Hamburg zahlte gut 5,2 Milliarden Euro und Nordrhein-Westfalen etwas mehr als 11,1 Milliarden Euro ein.

Der Länderfinanzausgleich soll dazu beitragen, die Lebensverhältnisse in allen Teilen der Bundesrepublik anzugleichen. Hessen und Bayern wollen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Umverteilungsmechanismus klagen. Berlin wird erst seit 1995 beim Länderfinanzausgleich berücksichtigt. Die derzeit gültige Regelung wurde 2005 einvernehmlich von Bund und allen Ländern beschlossen. Sie gilt bis Ende 2019. (dpa)

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