Aber auch Unwetter im Anmarsch

Dieses Wochenende wartet die Gluthitze auf uns - Unwetter drohen

Erfrischung für alle Generationen: An diesem Wochenende wird es heiß. Sehr heiß. 

Hessen stöhnt unter der Hitzeglocke. Während sich die Badeseen und Freibäder ebenso füllen wie die Eisdielen, herrscht bei der Feuerwehr Alarmstimmung. Denn wegen der extremen Temperaturen drohen Unwetter.

Das womöglich heißeste Wochenende des Jahres lässt Hessen mächtig schwitzen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Samstagvormittag: „Hessen ist heute schon mittendrin mit Hitze, Unwettern und Temperaturen weit über 30 Grad.“ Auch der Sonntag wird ähnlich heiß, wenngleich die Wolken laut DWD zunehmen und für den Abend neue Schauer und Gewitter erwartet werden.

Aktualisiert um 14.40 Uhr.

Für Hessen erwarteten die Experten am Samstag Temperaturen von über 34 Grad, vor allem in Ballungszentren steigen sie auf bis zu 37 Grad, ein paar Grad kühler wird''s dagegen in den höheren Lagen. Rekorde wird die Hitzewelle in Hessen eher nicht knacken, sagte die DWD-Meteorologin in Offenbach. Die Wahrscheinlichkeit sei bei erwarteten Temperaturen um bis zu 36 Grad gering.

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Etliche Hessen flüchteten am Samstag vor den hohen Temperaturen Richtung Schwimmbad: „Die Leute stehen hier Schlange, das ging heute Morgen um 08.00 Uhr schon los“, sagte eine Mitarbeiterin des Stadion-Bads in Frankfurt. Auf viele Gäste stellte sich auch Felicitas Siek vom „Café Joghurtfreunde“ im Frankfurter Gallusviertel ein - allerdings erst später am Tag. „Bei der großen Hitze sind die Leute eher im Schwimmbad oder trauen sich gar nicht raus.“

Der Juli wird insgesamt nach Schätzungen der Meteorologen als einer der zehn wärmsten in die Geschichte eingehen. Vor allem in der Nacht zum Sonntag dürfte es in einigen Regionen Hessens nicht nur heiß, sondern auch ungemütlich werden. Denn die Hitzeglocke könnte von Gewittern und Regen vertrieben werden und einigen Regionen neben einer leichten Abkühlung auch vollgelaufene Keller und zerbeulte Autos bescheren. Es sei aber schwierig, im Voraus zu bestimmen, wo genau sich die gewaltige Energie aus den aufgeheizten Luftmassen entlade, hieß es beim DWD.

Nach dem erneut heißen Wochenende ist erst am Montag leichte Entspannung in Sicht - bei weiterhin hochsommerlichen Temperaturen zwischen angenehmen 21 und 27 Grad. (lhe)

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