Neue repräsentative Umfrage

Wenig glaubwürdig, begrenzt sympathisch: So sehen die Hessen ihre Spitzenkandidaten

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Für viele Hessen nur begrenzt glaubwürdig und sympathisch: die hessischen Spitzenkandidaten Bouffier (CDU), Schäfer-Gümbel (SPD) und Al-Wazir (Grüne). 

Für wie glaubwürdig und sympathisch halten die Hessen ihre Spitzenkandidaten? Eine neue repräsentative HNA-Umfrage zeigt: Bouffier, Schäfer-Gümbel und Al-Wazir schneiden nicht gerade gut ab. 

Im Mittelpunkt der aktuellen Umfrage zusammen mit dem Meinungsinstitut Civey im Vorfeld der Landtagswahl Hessen standen die Frage, welche Direktkandidaten die Befragten für glaubwürdig, sympathisch und führungsstark halten.

Bei der Frage nach der Glaubwürdigkeit sieht es für alle Spitzenkandidaten eher schlecht aus. Fast 33 Prozent der Befragten gaben an, keinen der Spitzenkandidaten für glaubwürdig zu halten. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Kontrahent Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) liegen hier mit 23,1 Prozent und 22,4 Prozent so dicht beieinander, dass nicht gesagt werden kann, wen die Befragten für glaubwürdiger halten. Weit abgeschlagen liegt der Grüne Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mit 13,9 Prozent.

Ähnlich verhält es sich bei der Frage nach der Sympathie. 33 Prozent der Befragten halten keinen der drei Direktkandidaten für sympathisch. Sie liegen auch hier so dicht beieinander, dass nicht gesagt werden kann, wen die Befragten als Kandidaten für die Landtagswahl in Hessen 2018 sympathischer finden.

Anders verhält es sich bei der Frage nach der Führungsstärke. Hier liegt erwartungsgemäß der Ministerpräsident vorn (36,2 Prozent), gefolgt von Schäfer-Gümbel (17,5 Prozent und Al-Wazir (8,1 Prozent). Knapp 30 Prozent der Befragten gaben an, dass keiner Führungsstärke besitze.

So funktionieren Civey-Umfragen

In Zusammenarbeit mit den Online-Meinungsforschern von Civey.com macht HNA.de aktuell eine Umfrage zur Landtagswahl in Hessen am 28. Oktober. Dabei werden Nutzer von HNA.de und weiteren renommierten Nachrichtenportalen befragt, etwa Spiegel Online. Civey zieht dann eine repräsentative Stichprobe aus allen Teilnehmern.

Civey arbeitet mit einer Stichprobengröße von 5000 Teilnehmern. Das ermöglicht auch detaillierte Auswertungen nach bestimmten soziodemografischen Merkmalen, wie Alter, Geschlecht, Beruf, Familienstand oder Parteipräferenz. Die Stammdaten - Geschlecht, Alter und Postleitzahl - erhebt Civey bei der Registrierung, für weitere Informationen befragt Civey die Nutzer direkt.

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