Zensus-Ergebnisse

Hessen hat weniger Einwohner als gedacht

Wiesbaden. In Hessen leben weniger Einwohner als angenommen. Anfang Mai 2011 waren es 5,972 Millionen Einwohner, wie der Zensus ergab.

Das waren knapp 100.000 weniger als auf Basis der Volkszählung von 1987 geschätzt wurde. „Wir haben 1,6 Prozent weniger Einwohner als gedacht“, sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamts, Christel Figgener, am Freitag bei der Präsentation der Zensus-Zahlen in Wiesbaden. Mitte vergangenen Jahres wurde die Sechs-Millionen-Grenze jedoch in Hessen wieder leicht überschritten.

Von den Hessen waren zum Zensus-Stichtag (9. Mai 2011) genau 51,2 Prozent Frauen und 48,8 Prozent Männer. Der Anteil der Ausländer lag bei knapp über elf Prozent. Fast jeder vierte Hesse (24,9 Prozent) kam jedoch aus einer Einwandererfamilie, weit mehr als in vielen anderen Bundesländern. Rund die Hälfte aller Migranten lebte schon 20 Jahre oder länger in Deutschland.

Etwa zwei Drittel der Hessen gehörten den beiden großen Kirchen an. Im Vergleich zu 1987 musste aber vor allem die Evangelische Kirche schwere Verluste hinnehmen. Über andere Religionen wie dem Islam liegen keine Angaben vor. Beim Zensus 2011 wurden bundesweit knapp zehn Prozent aller Personen erfasst. (lhe)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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