Geisterfahrer: Hessen will nun Asphalt-Krallen

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Das Auto des Unfallverursachers auf der A5, der fünf Menschen mit in den Tod nahm.

Frankfurt. Nachdem ein Geisterfahrer am Wochenende fünf Menschen und sich selbst getötet hat, spricht sich Hessens Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) bundesweit für Metall-Krallen auf Autobahnauffahrten aus.

Hessen werde bei der nächsten Verkehrsministerkonferenz das Thema ansprechen, kündigte er am Montag im Radiosender hr1 an.

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"Gerade, wenn das Auto als Waffe benutzt wird", seien solche ausfahrbaren Asphalt-Krallen ein wirksames Gegenmittel, sagte er. Offen zeigte er sich aber auch gegenüber dem Vorschlag seines saarländischen Kollegen Heiko Maas (SPD), der Warntafeln empfiehlt. Mit einer Entscheidung der Ministerkonferenz sei jedoch frühestens im kommenden Jahr zu rechnen, sagte Rentsch. (dpa)

Fotos: Massen-Karambolage auf der A5: Bilder vom Unfallort

Massen-Karambolage auf der A5: Bilder vom Unfallort

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