Verbot in Baden-Württemberg

Hessen will kein Facebook-Verbot für Lehrer

Wiesbaden. Das Land Hessen plant kein Facebook-Verbot für seine Lehrer. Aus Sicht des Kultusministeriums seien Facebook und andere soziale Netzwerke aber „Freizeitmedien“ und nicht dazu geeignet, schulische Inhalte zu verbreiten, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Wiesbaden.

Es sei beispielsweise nicht garantiert, dass alle Schüler erreicht würden.

Eine „Verbotskultur wie bei Grün-Rot in Baden-Württemberg“ wolle man nicht, sagte der Sprecher von FDP-Ministerin Nicola Beer. Im Nachbarland hat Kultusminister Andreas Stoch (SPD) den Einsatz sozialer Netzwerke in Schulen eingeschränkt.

In Hessen dürften Schüler und Lehrer auf Facebook befreundet sein, aber viele Lehrer hielten in dieser Frage ohnehin Distanz. Lehrer dürften natürlich privat in sozialen Netzwerken aktiv sein. Das Beamtenrecht lege fest, dass sie sich „angemessen“ verhalten.

Zur Kommunikation mit Schülern und Eltern gebe es andere bewährte Wege als die Netzwerke. Der Sprecher nannte die Telefonkette für Familien mit Grundschulkindern oder die „Ranzenpost“ (schriftliche Mitteilungen). (lhe)

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