Woche der Wahrheit für insolvente Frankfurter Rundschau

Frankfurt. Die Uhr tickt unaufhaltsam: Bis Monatsende muss eine Lösung für die insolvente Frankfurter Rundschau gefunden werden. Die Gläubiger sollen schon am Montag entscheiden, ob das renommierte Blatt eine Zukunft hat.

Die insolvente Frankfurter Rundschau (FR) steht vor der Woche der Wahrheit. "Es wird in jedem Fall eine Entscheidung fallen müssen, ob und wie es nach dem 1. Februar weiter gehen wird", sagte der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Frank Schmitt am Samstag der dpa in Frankfurt. Es seien noch mehrere Interessenten an Bord: "Zum jetzigen Zeitpunkt liegt uns aber kein konkretes Angebot vor."

Das könne sich bis Montag (28.1.) aber ändern. Dann wird Schmitt die Gläubiger über den Stand der Verhandlungen informieren. Diese sollten dann eine Entscheidung über die Zukunft des Verlags und der verlagseigenen Druckerei treffen. Die Öffentlichkeit soll aber erst nach einer Mitarbeiterversammlung an diesem Mittwoch über das Ergebnis informiert werden. Nach früheren Angaben stehen bei dem Verlag mehr als 450 Arbeitsplätze auf dem Spiel, davon etwa die Hälfte im Druckzentrum.

Zu Namen und Konzepten der Interessenten wollte sich der Sprecher am Samstag nicht äußern. Das Hamburger Abendblatt (Samstag) berichtete über ein Interesse der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Demnach wolle die FAZ die FR in abgespeckter Form als eigenständige Regionalzeitung für das Rhein-Main-Gebiet" fortführen. Bei der FAZ war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. (dpa)

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