Hessens Polizei wirbt in Moschee für ihren Beruf

Hanau. Die hessischen Sicherheitsbehörden wollen mehr Migranten für den Polizeiberuf gewinnen. Vertreter von Bundes- und Landespolizei informierten am Samstag in der DITIB-Moschee in Hanau über ihre Arbeit.

„Die Polizei hat berufsbedingt oft mit den Schattenseiten der Migration zu tun“, sagte die Migrationsbeauftragte des Polizeipräsidiums Südosthessen, Semra Altun, vor rund 50 Zuhörern. Beamte mit einem ausländischen Hintergrund könnten helfen, Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen. „Manchmal erreichen sie die Menschen leichter.“

Die hessische Polizei sei bei der Integration jedoch seit Jahren vorbildlich, betonte Altun, die seit 15 Jahren Migrationsbeauftragte ist. Hessen habe 1994 als erstes Bundesland die ersten Beamten mit Migrationshintergrund eingestellt. Wie hoch der Anteil derzeit ist, sei allerdings unklar, da bei der Einstellung nicht erfasst werde, ob jemand ausländische Wurzeln habe.

Bei der Bundespolizei liegt der Anteil der Mitarbeiter mit ausländischer oder doppelter Staatsbürgerschaft bei 1,6 Prozent. Auch diese Zahl berücksichtigt jedoch nicht jene Mitarbeiter, die im Besitz eines deutschen Passes sind, aber zugleich einen Migrationshintergrund haben. (lhe)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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