Anwalt erklärt ihn für unschuldig

Hielt Berlusconi "Ruby" für Verwandte Mubaraks?

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Die Kombo zeigt Italiens damaligen Regierungschef Silvio Berrlusconi und der Marokkanerin mit dem Spitznamen "Ruby"

Mailand - Silvio Berlusconi hat angeblich gedacht, dass "Ruby" eine Verwandte des früheren ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak sei. Das behauptet sein Anwalt und plädiert auf "nicht schuldig".

Die Verteidiger von Silvio Berlusconi im Prozess wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten haben in ihrem Schlussplädoyer jegliche Schuld des italienischen Ex-Regierungschefs bestritten. Berlusconi sei davon „überzeugt“ gewesen, dass es sich bei der jungen Marokkanerin im Zentrum des Prozesses um eine Verwandte des früheren ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak handelte, sagte Berlusconis Anwalt Niccolò Ghedini am Montag.

Der italienische Ex-Ministerpräsident habe weder für Sex mit einer Minderjährigen bezahlt noch versucht, dies zu vertuschen, wie ihm vorgeworfen wird, betonte er. Daher müsse er freigesprochen werden.

Berlusconi hätte sich nie mit Mubarak bei einem Mittagessen über Karima el Mahroug alias „Ruby“ unterhalten, wenn er gewusst hätte, dass es sich bei ihr um eine Marokkanerin und Minderjährige handelte, die auf Sizilien lebte, erklärte Ghedini weiter.

Silvio Berlusconi: Seine Affären und Skandale

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Nach Aussage der Staatsanwaltschaft hatte Berlusconi gegenüber der Justiz gesagt, dass es sich bei „Ruby“ um eine Verwandte Mubaraks handele, um sie aus der Haft zu befreien. Zuvor war die junge Frau wegen Diebstahls festgenommen worden. Die Staatsanwälte fordern eine sechsjährige Haftstrafe sowie ein lebenslanges Politikverbot für Berlusconi.

AP

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