Seltenes Kirchenereignis

Kommentar zum Rücktritt des Papstes: "Respekt verdient"

Erst viermal kam es in der Kirchengeschichte vor, dass ein Papst von seinen Ämtern zurücktrat. Umso mehr Respekt verdient daher die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. Ein Kommentar von Politikredakteurin Martina Wewetzer.

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Mit 85 Jahren eine weltumspannende Institution wie die katholische Kirche mit all ihren Problemen zu leiten, ist Knochenarbeit. Sein Rücktritt ist somit nicht nur eine mutige Entscheidung, sondern auch eine große menschliche Geste, die von Verantwortungsbewusstsein für die Aufgabe spricht.

Anders als manch andere hohe Persönlichkeit, die im Alter nicht loslassen kann, besitzt der Papst die Größe zu erkennen, dass die eigenen Grenzen nun erreicht sind – körperlich wie geistig. Es ist gut, dass man auch das Amt des Papstes kündigen kann. Denn letztlich ist auch er nur ein Mensch. Joseph Ratzinger hat für sich entschieden, dass er seinen eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt.

Mit dieser Entscheidung hat der Papst, dessen Politik auch für viel Kopfschütteln sorgte, die katholische Kirche den Menschen wieder ein Stück näher gebracht.

Bilder des Papstes

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Rubriklistenbild: © dpa

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