Die mörderische Logik der Anschläge in Brüssel - Ein Kommentar

Nun also Brüssel: Wieder ist eine europäische Metropole von mutmaßlich islamistischen Terroristen heimgesucht worden. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Wolfgang Blieffert.

Dutzende Tote sind zu beklagen, ob weitere hinzukommen war ungewiss. Denn die Befürchtung lag nahe, dass die Terroristen ihr mörderisches Werk noch nicht vollendet hatten.

Ticker zu den Anschlägen in Brüssel

Erneut erweist sich die Verwundbarkeit moderner Zivilgesellschaften. Sie können keinen absoluten Schutz vor entschlossenen Tätern bieten. Diese sind immer im Vorteil, haben unendlich viel Zeit, bestimmen stets den Zeitpunkt des Handelns. Vor allem aber entziehen sich ihre Taten unserer Logik von Sieg oder Niederlage.

Das macht die Bekämpfung der Täter auch so schwierig. Gegen Terrorzellen im eigenen Land helfen weder Kriegsschiffe noch Kampfbomber, sondern gut ausgebildete Fahnder und schlagkräftige Spezialkräfte. Sie und eine gehörige Portion Glück haben bislang verhindert, dass eine deutsche Metropole zum Schauplatz eines Massakers geworden ist. Eine Garantie für die Zukunft ist das leider nicht.

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Rubriklistenbild: © AFP

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