Hochwasserlage in Niedersachsen etwas entspannter

Göttingen. Nach den schweren Regenfällen der vergangenen Tage hat sich die Hochwasserlage in Niedersachsen vorerst leicht entspannt. Die Pegelstände fielen langsam, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Hannover am Freitagmorgen.

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Die Feuerwehren im Braunschweig und Göttingen verzeichneten ebenfalls eine ruhige Nacht. „Die innerstädtischen Pegelstände der Bäche Mittelriede und Wabe sind unter die Warnschwelle gesunken“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Braunschweig.

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Auch für die Flüsse Oker und Schunter gibt es vorerst Entwarnung. „Es hat zwar geregnet. Das hat die Pegelstände aber nicht beeinflusst.“ Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hatten für die Nacht zum Freitag für die Regionen Goslar, Osterode, Göttingen und Northeim eine Unwetterwarnung herausgegeben.

Die Hochwasserlage hat sich also leicht entspannt. Zahlreiche Flüsse treten jedoch weiterhin über die Ufer. „Der Boden ist gesättigt wie ein nasser Schwamm. Jeder weitere Regentropfen geht jetzt eins zu eins in die Flüsse“, sagte eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Freitag.

Im Internet sind unter www.nlwkn.niedersachsen.de und www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de die Daten der Wasserstände von 56 Binnenpegeln, die alle 15 Minuten gemessen und zeitnah eingestellt werden, abrufbar.

Brenzlig sei die Überschwemmungsgefahr nach wie vor im Einzugsgebiet von Aller, Oker und Leine. „Auch ohne Regen wird es viele Tage dauern, bis das Wasser wieder in die Flussbetten zurücksinkt“, sagte die Sprecherin.

Starke Regenfälle hatten seit Beginn der Woche Flüsse und Bäche vor allem im südlichen und östlichen Niedersachsen anschwellen lassen und zu Großeinsätzen der Feuerwehr geführt. In der Region Hannover war am Donnerstag eine Frau gestorben, die mit ihrem Fahrrad auf einer überfluteten Straße in den Fluss Leine getrieben worden war. (lni)

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