Flucht aus Auschwitz

Holocaust-Überlebender Kazimierz Piechowski gestorben

+
Kazimierz "Kazik" Piechowski im März 2011. Foto: Jules Annan/UPPA

Danzig (dpa) - Der für seine spektakuläre Flucht aus dem Vernichtungslager Auschwitz berühmte polnische Holocaust-Überlebende Kazimierz Piechowski ist tot.

Die polnische Nachrichtenagentur PAP meldete unter Berufung auf das Institut für Nationales Gedenken (INR), Piechowski sei am Freitag im Alter von 98 Jahren in der Hafenstadt Danzig gestorben.

Er war im Juni 1940 in einem Transport mit politischen polnischen Gefangenen in das noch im Aufbau befindliche deutsche Konzentrationslager im besetzten Polen gebracht worden. Zwei Jahre später gelang ihm mit zwei Mithäftlingen die Flucht.

Die Männer hatten Waffen, Uniformen und ein Auto ihrer SS-Bewacher aus einem Lager gestohlen. Nach der Flucht kämpfte Piechowski in der polnischen Heimatarmee im Untergrund (AK). Nach dem Krieg wurde er von den kommunistischen Behörden des Landes verhaftet und zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.