Horst-Eberhard Richter gestorben

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Horst-Eberhard Richter ist gestorben

Berlin - Der Psychoanalytiker, Sozialphilosoph und Vordenker der deutschen Friedensbewegung, Horst-Eberhard Richter, ist tot. Er starb am Montag im Alter von 88 Jahren nach einer kurzen schweren Krankheit in Gießen im Kreise seiner Familie,

Das teilte die Friedensorganisation IPPNW am Dienstag in Berlin unter Berufung auf Richters Familie mitteilte.

Richter, Jahrgang 1923, galt über viele Jahre als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Friedensbewegung. Der Arzt engagierte sich gegen das nukleare Wettrüsten und prangerte früh auch die Zerstörung der Umwelt durch die internationale Industrialisierung an.

Richter galt als unermüdlicher Verfechter einer entmilitarisierten Welt und setzte sich mit Beginn der Globalisierung für eine gerechte und auf sozialen Ausgleich bedachte internationale Zusammenarbeit ein. Der Mitbegründer der deutschen Sektion der „Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)“ war über viele Jahre ein ebenso unbequemer wie gefragter Gesprächspartner der politischen Entscheider und wirkte an zahlreichen Fachkongressen mit.

dapd

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