Hubschrauber im Einsatz gegen Raupen

Braunschweig. Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren sollen in niedersächsischen Wäldern Feinde von Eichen aus der Luft bekämpft werden.

Das teilte ein Sprecher der Landesforsten am Dienstag mit. Schmetterlingsraupen fressen seit Jahren Eichen kahl. Vor allem nach einem milden Frühjahr schwächen die Raupen etwa von Frostspanner, Eichenwickler und Schwammspinner die Bäume. Umfangreiche Erhebungen hätten gezeigt, dass in diesem Jahr besonders schwere Schäden drohen.

Die Klimaerwärmung könnte nach Meinung von Forstwissenschaftlern der Hauptgrund für die bedrohliche Entwicklung sein. In 14 der 15 vergangenen Jahre sei das Frühjahr zu warm und zu trocken gewesen. Das könnte die Eichen geschwächt und die Schmetterlinge begünstigt haben.

Von Mittwoch an sollen deshalb Hubschrauber entsprechende Mittel über Eichenwäldern auf rund 700 Hektar vor allem zwischen Lüneburg und Oldenburg versprühen. (lni)

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