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Neue Regeln im Kampf gegen Corona - doch viele beklagen ein Durcheinander in der Politik

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Von: Axel Welch

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Axel Welch (awe)
Axel Welch, Leiter Leserdialog © Andreas Fischer

Regelmäßig setzt sich Axel Welch, Leiter Leserdialog der HNA, mit einem Thema der Woche auseinander. Die Corona-Pandemie, so empfinden es viele Menschen, scheint nie zu enden. Die Politik mit ihren jüngsten Entscheidungen steht wiederholt in der Kritik.

Das Pandemie-Durcheinander geht in die nächste Runde. Durch das neue politische Regelwerk muss man erst einmal durchsteigen. Der Dauer-Mahner Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts, bleibt seiner Rolle treu und legt noch einen drauf: Er befürchtet angesichts der bedrohlichen Coronalage ein „schlimmes Weihnachtsfest“.

Immer öfter ist angesichts der brisanten Entwicklung auch in Leserkommentaren von mehr Druck auf Ungeimpfte zu hören. Sollte man nicht über eine allgemeine Impfpflicht nachdenken?, fragt etwa Bernita Hartenhauer. Die Hürden für einen solchen Schritt sind aber extrem hoch. Eine Impfpflicht ist ein Eingriff in das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Die Komplexität dieser Thematik zeigt sich an der Masern-Impfung, seit März 2020 verpflichtend für Kinder und Betreuer in Kitas und Schulen. Eine endgültige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Masern-Impfpflicht steht immer noch aus.

leserdialog@hna.de

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