Neun Verletzte im Harz

Hunderte von Unfällen auf glatten Straßen

Hannover. Glatte und vereiste Straßen haben in Niedersachsen zu mehreren hundert Unfällen geführt. Betroffen waren vor allem die mittleren und östlichen Landesteile.

Alleine im Großraum Hannover habe es seit Sonntag rund 150 Mal gekracht, teilte die Polizei am Montag mit. Sechs Menschen wurden dabei teils schwer verletzt.

Noch häufiger mussten Polizei und Unfalldienste im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig ausrücken. Seit Sonntag seien in der Region rund 200 Unfälle registriert worden, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Braunschweig. Zum Glück sei es fast ausnahmslos bei Blechschäden geblieben.

Auch im Landkreis Stade und in Osnabrück verunglückten Dutzende Fahrzeuge. Aus dem Göttinger Stadtgebiet meldete die Polizei 15 Kollisionen.

Einer der schwersten Unfälle ereignete sich auf der B498 im Harz bei Oker. Dort wurden am Sonntagnachmittag bei einem Frontalzusammenstoß neun Menschen verletzt, sechs davon schwer. Ein vollbesetzter Kleintransporter war auf glatter Fahrbahn in einer Kurve in den Gegenverkehr gerutscht und mit einem Auto zusammengestoßen.

Ansonsten seien die Verkehrsteilnehmer im Harz aber sehr vorsichtig unterwegs gewesen, sagt ein Polizeisprecher in Goslar. Insgesamt wurden nur rund zehn Kollisionen gezählt.

Der Deutsche Wetterdienst hat für die deutsche Nordseeküste eine Unwetterwarnung herausgegeben. Böen bis Stärke acht sind zu erwarten. (dpa)

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