Hunderttausende gedenken der Kriegsopfer von Gallipoli

+
Zum Gedenken an die Gefallenen werden an einer Steinplatte rote Blumen befestigt. Foto: Sedat Suna

Sydney (dpa) - Hunderttausende Australier haben islamistischen Anschlagsdrohungen getrotzt und der Toten der Schlacht von Gallipoli vor 100 Jahren gedacht. In zahlreichen Städten gab es Märsche und Kundgebungen.

In der Schlacht gegen das Osmanische Reich hatten mehr als 250 000 Briten, Australier, Neuseeländer und Franzosen unter großen Verlusten vergeblich versucht, die Herrschaft über den Bosporus zu erlangen. Die schwere Niederlage befeuerte das australische Streben nach Eigenständigkeit und Unabhängigkeit vom britischen Empire.

Im Vorfeld des Gedenktages waren drei junge Männer in Melbourne festgenommen worden, die einen Anschlag während der Feierlichkeiten geplant haben sollen. In Großbritannien war zudem ein 14-Jähriger festgenommen worden, der laut Polizei in zwei Fällen zu terroristischen Taten in Australien angestiftet haben soll.

Die Schlacht von Gallipoli hatte mit der Landung der Alliierten am 25. April 1915 begonnen. An der türkischen Gedenkfeier an den Dardanellen nahmen am Freitag und Samstag neben anderen die Regierungschefs Australiens und Neuseelands, Tony Abbott und John Key, sowie der britische Thronfolger Prinz Charles und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan teil.

Bericht ABC

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.