Hungerstreik in JVA: Keine Lösung in Sicht

Hannover. Drei Wochen nach Start des Hungerstreiks von fünf Sicherungsverwahrten im Gefängnis in Celle ist eine Lösung nicht in Sicht. Ein Vermittlungsangebot von Linksfraktionschef Hans-Henning Adler stufte Justizminister Bernd Busemann (CDU) am Dienstag aufgrund des Verhaltens der Männer als wenig chancenreich ein.

Die fünf Sicherungsverwahrten hätten bislang Gesprächsangebote ausgeschlagen und ihre Forderung nach einer besseren Unterbringung auch nicht auf dem üblichen Weg über einen Antrag bei der Gefängnisleitung oder eine Beschwerde bei Gericht vorgebracht. Der Gesundheitszustand sei nach Auskunft des Anstaltsarztes stabil.

Die Männer, die auch nach Ablauf einer Haftstrafe als besonders gefährlich eingestuft werden und daher nicht in Freiheit dürfen, verlangen unter anderem mehr Freigänge und Taschengeld.

Entgegenkommen signalisierte Busemann allerdings bei der Forderung der Männer nach Bezahlfernsehen beschränkt auf die Fußballbundesliga, Bestellmöglichkeiten für Kleidung über den Versandhandel sowie einen Internetzugang zu einer Bildungsplattform. (lni)

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