Hype oder Rücktrittsgrund: Was sagen Sie zum Thema Wulff?

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Christian Wulff steht kurz vor Weihnachten enorm unter Druck.

Berlin - Der Bundespräsident gerät nach den Vorwürfen um den Hauskredit und die Anzeigenkampagne immer stärker unter Druck. Was sagen Sie dazu, Medienhype oder Rücktrittsgrund?

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Das Thema Wulff spaltet derzeit die Nation. Während die einen mehr Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten fordern, verlangt die Opposition eine persönlichen Stellungnahme zu den Vorwürfen.  

Christian Wulff und seine Vorgänger

Das waren die deutschen Bundespräsidenten

Wulff steht in der Kritik, weil er 2008 noch als niedersächsischer Ministerpräsident von der Frau des befreundeten Unternehmers Egon Geerkens einen 500 000-Euro-Kredit für den Kauf eines Privathauses aufnahm, diesen 2010 auf eine Anfrage im Landtag aber unerwähnt ließ.

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Wulff immer stärker unter Druck

Auch die große Nähe Wulffs zu Unternehmergrößen ist umstritten. So verbrachte er als Regierungschef zwischen 2003 und 2010 sechs Urlaube bei Freunden in Spanien, Italien, Florida und auf Norderney - als deren Gast. Der mit ihm befreundete Geschäftsmann Carsten Maschmeyer hatte im niedersächsischen Landtagswahlkampf 2007/2008 eine Anzeigenkampagne für das Wulff-Buch “Besser die Wahrheit“ finanziert. Von diesen Zahlungen wusste Wulff nach Angaben seines Anwalts, Maschmeyers und des Verlages jedoch nichts.

dpa/mol

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