Immer mehr Rothirsche im Solling

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Rothirsch.

Neuhaus. Die Zahl der Rothirsche im Solling ist deutlich gestiegen. „Mittlerweile leben in der Region vermutlich rund 1000 Tiere“, berichtete der Wildbiologe Karsten Hupe. Dies lasse sich aus dem Resultat der jüngsten nächtlichen Zählaktion schließen.

Dabei seien 490 Tiere erfasst worden. Im vergangenen Jahr waren es 376 und im Jahr 2011 sogar nur 342 Stück Rotwild gewesen. Der Wildbiologe geht davon aus, dass durch die Zählungen jeweils rund die Hälfte der aktuell in einer Region lebenden Hirsche erfasst werden.

Hupe hat die Tiere im Auftrag der Rotwild-Hegegemeinschaft Solling zählen lassen. Dabei sind nachts 20 Teams mit Fahrzeugen in den Revieren unterwegs, die mit Hilfe starker Scheinwerfer Wiesen und Weiden ausleuchten, auf denen sich Rotwild aufhält. Warum die Zahl Hirsche in den vergangenen Jahren im Solling deutlich noch oben gegangen ist, könne er noch nicht genau sagen, betonte der Wildbiologe. Auch im Harz hat sich die Population zuletzt stark vergrößert. Nach einer Schätzung des Rotwildringes streifen inzwischen rund 6500 Stück Rotwild durch die Landkreise Goslar und Osterode. Dies sind fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren.

Der Rotwildring Harz betreut den etwa 100 000 Hektar großen Lebensraum des Rotwildes im Westharz, im Solling sind es rund 50 000 Hektar. Der dritte große Lebensraum in Niedersachsen ist die Lüneburger Heide. (lni)

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