In mehreren Bundesländern: Warnstreiks in Kitas

+
"Wir streiken" vor dem Tor an einem städtischen Kindergarten. Foto: Stephan Jansen/Illustration

Berlin (dpa) - In mehreren Bundesländern haben Mitarbeiter von Kindertagesstätten und sozialen Diensten am Donnerstag die Arbeit niedergelegt.

Die Gewerkschaft Verdi hatte in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hessen zu Warnstreiks aufgerufen. Allein im Südwesten blieben mehr als 200 kommunale Kitas geschlossen. In Bayern könnten am Freitag bis zu 500 Einrichtungen betroffen sein.

Verdi und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wollen mit den Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber für die Tarifrunde am Montag in Münster (Nordrhein-Westfalen) erhöhen. Der Verband kommunaler Arbeitgeber (VKA) hat bisher kein Angebot für die bundesweit rund 240 000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt. Die Gewerkschaften fordern eine gerechtere Bezahlung und eine bessere Eingruppierung - im Durchschnitt zehn Prozent mehr Lohn.

Verdi zu Warnstreiks

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.