Iran-Führer Chamenei: US-Vorwürfe sind dumm

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Ajatollah Ali Chamenei äußerte sich gegenüber Staatsmedien zu den US-Vorwürfen.

Teheran - Der iranische Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei hat sich erstmals zu den US-Berichten über angebliche Anschlagspläne seines Landes geäußert. Seine Wortwahl fiel wenig zimperlich aus.

“Die Wiederholung von dummen und nutzlosen Methoden der USA, eine Islam- und Iran-Phobie in der Welt zu schüren, wird nichts bringen. Sie ist zum Scheitern verurteilt“, sagte der geistliche Führer am Freitag. Chamenei ist nach der iranischen Verfassung das Staatsoberhaupt und hat in allen Staatsangelegenheiten das letzte Wort.

Die US-Regierung wirft “Elementen der Regierung“ in Iran vor, einen Mordkomplott gegen den saudischen Botschafter in Washington geplant zu haben. Während sich in den USA die Zweifel gegen einen von Iran gesteuerten Terroranschlag mehren, brachten einige US-Regierungsvertreter Chamenei als möglichen Drahtzieher des Komplotts ins Gespräch.

dpa

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