Iran: 20 Millionen vom Staat für Extremisten

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Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad.

Teheran - Der Iran unterstützt Extremistengruppen in ihrem Kampf gegen den Westen mit 20 Millionen Dollar (13,3 Millionen Euro). Das Parlament verabschiedete ein entsprechendes Gesetz.

Das teilte der staatliche Rundfunk am Sonntag mit. Die Mittel sind laut Gesetz auch vorgesehen für Ermittlungen zu Menschenrechtsverletzungen seitens der USA und Großbritanniens sowie zu Verschwörungen gegen den Iran. Ein Ausschuss, dem unter anderem Vertreter des Geheimdienst- und des Außenministeriums angehören, soll dem Bericht zufolge über die Verteilung der Finanzmittel entscheiden.

Welche Gruppen davon profitieren, war zunächst nicht bekannt. Die Regierung in Teheran unterstützt derzeit die Hisbollah-Miliz im Libanon und die Hamas im Gazastreifen. Das neue Gesetz gilt als Reaktion auf Kritik aus London und Washington an der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Juni.

ap

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