In Genf

USA und Iran treffen sich zu Atomverhandlungen

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John Kerry auf dem Weg zu Verhandlungen im Vertretern des Iran.

Genf - Die Außenminister der USA und des Irans haben sich am Mittwoch in Genf zu weiteren Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm getroffen.

Iranischen Medienberichten zufolge wollten John Kerry und Mohammed Dschawad Sarif einen genauen Fahrplan für den weiteren Verlauf der Verhandlungen festlegen. Die Gespräche werden an den Folgetagen von den Vizeaußenministern beider Länder fortgesetzt.

Am Sonntag werden die Verhandlungen dann in großer Runde zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland (5+1) weitergeführt. Die meisten Differenzen im Atomstreit haben die USA und der Iran. Daher finden die Verhandlungen seit Ende vergangenen Jahres auch hauptsächlich zwischen diesen beiden Ländern statt. Die 5+1-Gruppe wird dann am Ende über die Ergebnisse der bilateralen Gespräche unterrichtet.

Die beiden Hauptstreitpunkte sind weiterhin die Menge der iranischen Urananreicherung sowie ein Zeitpunkt für die Aufhebung der für Teheran lähmenden Wirtschaftssanktionen. Der Westen will sicherstellen, dass der Iran nicht unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms Atomwaffen erlangt. Im März soll zunächst die Grundlage für eine Einigung in dem zwölfjährigen Konflikt geschaffen werden. Eine umfassende Einigung soll dann bis Juli erzielt werden.

dpa

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