Straßenschlachten befürchtet:

Muslimverband warnt vor Gewalt in Deutschland

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In Karthum, der Hauptstadt des Sudan, haben Demonstranten die deutsche Botschaft gestürmt und angezündet.

Köln - Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) befürchtet gewaltsame Übergriffe auch in Deutschland, falls das islamfeindliche Video hierzulande ausgestrahlt wird.

„Es ist zu befürchten, dass Extremisten auf beiden Seiten vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken werden. Damit hätten die Macher dieses Filmes ihr Ziel erreicht“, sagte ZMD-Generalsekretärin Nurhan Soykan am Montag in Köln. Der Verband ist in Sorge, dass rassistische Übergriffe auf Muslime zunehmen werden.

Sudan: Demonstranten zünden deutsche Botschaft an

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Der ZMD begrüßte, dass Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) die Ausstrahlung des Schmähfilms über den Propheten Mohammed verhindern will. „Die Verbreitung des Films erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung, denn Meinungsfreiheit hört dort auf, wo eine Religionsgemeinschaft derart beschimpft wird, dass dadurch der öffentliche Friede gestört wird.“

dpa/dapd

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