Noch ist die Lage ruhig

Israel verstärkt vor Freitagsgebeten Polizeiaufgebot in Jerusalem

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Israel verstärkt vor Freitagsgebeten Polizeiaufgebot in Jerusalem.

Noch ist die Lage am Freitagmorgen in der Jerusalemer Altstadt rund um die Al-Aksa-Moschee ruhig. Doch die Sorgen, dass es zu einem Gewaltausbruch kommt sind groß.

Jerusalem/Gaza - Angesichts der palästinensischen Protestaufrufe verstärkt Israel vor den Freitagsgebeten die Polizeipräsenz in Jerusalem. Hunderte zusätzliche Beamte seien mobilisiert worden, sagte ein Sprecher der israelischen Polizei der Nachrichtenagentur AFP. 

US-Botschaft soll nach Jerusalem verlegt werden

Am Freitagmorgen war die Lage in der Jerusalemer Altstadt rund um die Al-Aksa-Moschee ruhig. Am Nachmittag werden dort tausende Muslime zum Gebet erwartet. Am Donnerstag war es wegen der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump in den Palästinensergebieten zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Trump hatte Jerusalem am Mittwoch als Israels Hauptstadt anerkannt. Die radikalislamische Hamas rief daraufhin zu einem neuen Palästinenseraufstand, der dritten Intifada, auf. Aus Sorge vor einem Gewaltausbruch verlegte die israelische Armee nach eigenen Angaben bereits hunderte zusätzliche Soldaten ins Westjordanland.

AFP

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