13 Jahre und sechs Monate Haft für Schwerverbrecher Thomas Wolf

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Thomas Wolf sitzt im Hochsicherheitssaal des Landgerichts in Wiesbaden auf der Anklagebank.

Wiesbaden. Das Landgericht Wiesbaden hat den Schwerverbrecher Thomas Wolf zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Richter sprachen den 58-Jährigen am Dienstag schuldig, eine Wiesbadener Bankiersgattin entführt und zwei Banken überfallen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Jahre Gefängnis gefordert, die Verteidigung eine Freiheitsstrafe von höchstens zehn Jahren.

Unter anderem hatte Wolf im März 2009 die Frau eines leitenden Bankangestellten entführt und 1,8 Millionen Euro erpresst. Zudem verübte er nach Ansicht des Gerichts 2000 und 2003 zwei Banküberfälle in Hamburg und Eindhoven in den Niederlanden. Dabei bedrohte er die Angestellten mit einer Bombenattrappe und erbeutete zusammen mehr als 360.000 Euro. Wolf hat die Taten gestanden.

Der nach einem Zeckenbiss an Borreliose erkrankte Angeklagte war während des neun Monate dauernden Prozesses nur eingeschränkt verhandlungsfähig gewesen. (dpa)

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