Zwei aus seiner Familie machten es vor

Er will der nächste US-Präsident werden

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Jeb Bush wäre der dritte US-Präsident aus seiner Familie.

Dallas - Der US-Republikaner Jeb Bush hat als erstes politisches Schwergewicht seiner Partei die Weichen für eine Präsidentschaftskandidatur 2016 gestellt.

Der Sohn von Ex-Präsident George H.W. Bush und Bruder von Ex-Präsident George W. Bush erklärte am Dienstag auf seiner Facebook-Seite, er werde die Möglichkeit einer Bewerbung für das Präsidentenamt "aktiv" prüfen. In den kommenden Monaten werde er durch das Land reisen und sich mit der Bevölkerung darüber unterhalten, das "Versprechen von Amerika" wiederherzustellen.

Der 61-jährige Bush sagte in dem Facebook-Beitrag, er habe die Entscheidung nach Gesprächen mit seiner Familie während des US-Erntedankfestes Thanksgiving Ende November gefasst. Im Januar werde er eine politische Organisation mit dem Namen Leadership PAC gründen, um mit "Bürgern überall in Amerika" das Gespräch zu suchen über "die entscheidendsten Herausforderungen, vor denen unsere einzigartige Nation steht". Jeb Bush amtierte von 1999 bis 2007 als Gouverneur des Bundesstaates Florida und gilt als bevorzugter Kandidat des republikanischen Establishments.

Seine Ankündigung ist noch keine formale Bewerbung um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Allerdings hat Bush mit dem Schritt das Rennen praktisch eröffnet. Das Feld der möglichen Präsidentschaftsanwärter ist bei den Republikanern breit gefächert. Im Gespräch sind unter anderem der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, der texanische Senator Ted Cruz, der Senator Rand Paul aus Kentucky sowie der Kongressabgeordnete Paul Ryan, der als republikanischer Kandidat für die Vizepräsidentschaft bei den Wahlen 2012 verlor.

Bei den Demokraten wird die frühere First Lady und Außenministerin Hillary Clinton als mögliche Präsidentschaftskandidatin gehandelt. Clinton hat erklärt, Anfang kommenden Jahres ihre Entscheidung über eine erneute Bewerbung bekannt zu geben. Im Jahr 2008 war sie im parteiinternen Vorwahlkampf an Präsident Barack Obama gescheitert, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten darf.

AFP

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