Jemen-Friedensgespräche in Kuwait verzögern sich

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Im Jemen gilt seit einer Woche eine brüchige Waffenruhe zwischen den aufständischen Huthi-Rebellen und den Truppen von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Foto: Yahya Arhab

Kuwait-Stadt (dpa) - Der Beginn der für heute geplanten neuen Runde der Jemen-Friedensgespräche verzögert sich um unbestimmte Zeit. Die Vertreter der Aufständischen seien bislang nicht am Verhandlungsort in Kuwait eingetroffen, berichteten der arabische Nachrichtenkanal Al-Arabija und jemenitische Medien.

Die jemenitische Regierung führe dies auf Streitigkeiten zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen und den Delegierten des mit ihnen Verbündeten Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh zurück. Die Nachrichtenseite Aden al-Ghad meldete hingegen, die Rebellen wollten nicht nach Kuwait reisen, solange die seit mehr als einer Woche geltende Waffenruhe nicht respektiert werde.

Seit mehr als einem Jahr kämpfen die Huthis und ihre Verbündeten gegen die Anhänger des Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Rebellen beherrschen große Teile des Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa. Seit März 2015 bombardiert ein Bündnis aus arabischen Ländern unter Führung Saudi-Arabiens Stellungen der Aufständischen.

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