Aus Tauschpartner wurden Freunde

Jugendliche aus Frankreich verabschieden sich

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Adieu: Jugendliche aus dem französischen Suresnes verabschieden sich nach ihrer Zeit in Hann. Münden.

Hann. Münden ist grün. Darin sind sich die französischen Jugendlichen aus Suresnes einig, die gerade für einige Tage die Dreiflüssestadt besuchten.  „Die Stadt ist umgeben von Natur, überall stehen Bäume und die Landschaften sind schön“, sagt etwa Samy.

Der 14-jährige hat während seines Deutschlandaufenthalts bei einer Gastfamilie in Scheden gewohnt. Dort feierte der junge Franzose in der vergangenen Woche auch seinen 14. Geburtstag. „Wir waren draußen und haben Fußball gespielt, das war toll“, erzählt Samy.

Für die Jugendlichen aus Suresnes sei die Freiheit draußen spielen zu können wann immer sie möchten etwas ganz besonderes, erzählen die Jungen und Mädchen. „Suresnes ist grau und es gibt nur wenig Natur“, so Luisa aus Hann. Münden, die mittlerweile eine enge Freundschaft mit ihrer Tauschpartnerin verbindet, mit der sie während des Austauschs viel in der Natur unterwegs war.

„Wir wollen uns in den Ferien gegenseitig besuchen und schreiben uns fast jeden Tag“, so die 14-Jährige weiter. Vielen der Jungen und Mädchen die am Austauschprogramm teilnehmen geht es ähnlich. „Wir halten Kontakt über soziale Netzwerke, Whatsapp oder Skype“ erzählt Marius, der seinen französischen Freund in den nächsten Ferien in dessen Heimat besuchen möchte.

Auch im schulischen Bereich gibt es Unterschiede: „Hier in Deutschland ist alles sehr gut organisiert aber vor allem finde ich gut, dass der Unterricht maximal bis 15.30 Uhr geht“, so Natan aus Frankreich. An der französischen Partnerschule ist der Unterricht oft nicht vor 18 Uhr zu Ende. Außerdem lobt der junge Franzose Thomas, dass in Deutschland alles sehr sauber sei: „Es liegt nirgends Müll herum, alle nutzen die Abfallbehälter, Umweltschutz ist wichtig.“

Seit 25 Jahren findet der Austausch mit Schülern des Grotefend Gymnasiums statt, die Städtepartnerschaft besteht bereits seit 1959. In den vergangenen Tagen besuchten 30 Jungen und Mädchen Hann. Münden. Es war ein Gegenbesuch, bereits im vergangenen Jahr war eine Delegation aus Hann. Münden in Frankreich gewesen. Die Mädchen und Jungen wohnten in Hann. Münden bei Gastfamilien. Unter der Woche fand ein gemeinsames Programm für die Deutschen und Französischen Jugendlichen statt.

Region erkundet

Es gab Ausflüge nach Kassel, Göttingen, Hameln und zur Sababurg. Die Jungen und Mädchen beschäftigten sich mit der Geschichte des Rattenfängers von Hameln und der Teilung Deutschlands. Außerdem besuchten sie den Unterricht am Grotefend Gymnasium und am Donnerstagabend gab es ein großes Abschiedsfest zu dem nicht nur Schüler und Lehrer sondern auch die Eltern eigeladen waren. (zwh)

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