Beim Weltwirtschaftsforum in Davos

Lustig oder daneben? Kanadas Premier Trudeau sorgt mit Detail für Aufsehen

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Der kanadische Premierminister Justin Trudeau trägt gerne ausgefallene Socken, auch auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos.

Der kanadische Premierminister hat eine Vorliebe für eine extravagante Klamotte. Auf der Bühne beim Weltwirtschaftsforum in Davos sorgte der 45-Jährige mit seiner Auswahl deshalb für Furore. 

Davos - Normalo-Socken kann jeder Politiker zum blauen Anzug tragen. Justin Trudeau macht es anders. Der kanadische Premierminister liebt ausgefallene Socken. Immer wieder sorgt er mit seinem Faible für Aufsehen auf dem politischen Parkett. Das hat ihm schon den Spitznamen „Socken-Diplomat“ eingebracht.

Auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos waren seine bunten Socken kaum zu übersehen: Die quietschgelben Enten auf Lila waren auf der Bühne am Donnerstag ein echter Hingucker. In der Diskussionsrunde mit der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai ging es um Bildungspolitik und Gleichberechtigung. Ein wichtiges Thema. Bleibt zu hoffen, dass die Zuhörer sich trotz des Socken-Motiv dafür interessierten. 

Der 45-Jährige wird abgesehen von seinen Socken für seine Anti-Trump-Haltung gefeiert. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos kritisierte Trudeau die protektionistische Politik von US-Präsident Donald Trump und rühmte die Vorzüge des freien Welthandels.

Socken-Botschaft

Justin Trudeau transportiert politische Botschaften in Sockenform. Er sendet mit seinem Kleidungsstil gerne stille Botschaften. Der 45-Jährige trug beispielsweise Regenbogensocken – mit der aufgestickten Grußformel „Eid Mubarak“ (auf Deutsch: „Gesegnetes Fest“) bei der Pride-Parade in Toronto. Damit wollte sich Trudeau für Toleranz stark machen und das Ende des Ramadan und die Parade gleichermaßen honorieren.

 

Für großen Wirbel sorgte Kanadas Premierminister Justin Trudeau zum inoffiziellen "Star Wars"-Tag, mit den passenden Socken.

ml

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