Justizministerium sieht Einsparungen in Millionenhöhe

Wiesbaden. Die Gerichtsschließungen in Hessen Anfang 2012 haben den Justizhaushalt nach Angaben von Ressortchef Jörg-Uwe Hahn (FDP) um Millionen entlastet.

"Durch Schließung von zehn Gerichten, zwei Zweigstellen, einer Außenstelle haben wir 1,9 Millionen Euro jährlich eingespart", sagte der Justizminister am Montag auf dpa-Anfrage in Wiesbaden. Die Skepsis der Betroffenen wegen längerer Wege zum Gericht habe sich gelegt. "Von Bürgern höre ich keine Beschwerden. Die Mitarbeiter haben sich an ihren neuen Standorten sehr gut eingelebt", sagte Hahn.

Durch die neue Verteilung der Gerichtsstandorte hätten 22 Stellen eingespart werden können. "Allein durch unterbliebene Gebäudesanierung haben wir 3,5 Millionen Euro eingespart", erklärte der Minister. Die Schließungen hatten vor allem Amts- und Arbeitsgerichte getroffen. (dpa)

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