Kabinett legt Gesetz zur Abschaffung der Studiengebühren vor

Hannover. Rund ein Jahr vor der geplanten Umsetzung hat die rot-grüne Landesregierung ihren Gesetzentwurf zur Abschaffung der Studiengebühren in Niedersachsen verabschiedet. Dies teilte die Staatskanzlei am Dienstag in Hannover mit.

Entsprechend des gemeinsamen Koalitionsvertrages von SPD und Grünen sollen Studierende im Sommersemester 2014 letztmalig für ihren Hochschulbesuch bezahlen müssen. Die dadurch wegfallenden Einnahmen für die Hochschulen will das Land mit eigenen Geldern abfedern und in voller Höhe ersetzen. Die Ausgleichszahlung soll sich nach der Studierendenzahl richten. CDU und FDP hatten die Studiengebühr 2006/2007 eingeführt. (dpa)

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